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Aktuelle Informationen

Eine umfangreiche Energieberatung bieten wir Ihnen bei Georgios Venetis Sanitär und Heizung in Krefeld. Erfahren Sie alles über regenerative Energien.

Vermieter bald im Zugzwang

Neues Bundesmeldegesetz ab 1. November 2015

Zum Jahresende tritt das neue bundesweit einheitliche Bundesmeldegesetz in Kraft und ersetzt die bis dato gültigen Gesetze der einzelnen Länder. Generell wird sich mit dem neuen Bundesmeldegesetz einiges ändern, zum Beispiel werden die Auskünfte des Melderegisters zu Zwecken der Werbung eingeschränkt und die Meldepflicht in Krankenhäusern wird komplett entfallen. Vor allem aber Vermieter werden deutlich mehr in die Pflicht genommen.

 

Meldepflicht für Vermieter ab November 2015

Mit dem Inkrafttreten der neuen Regelung stehen Vermieter nach §19 Bundesmeldegesetz in der Mitwirkungspflicht. Das heißt, dass über jede Neuvermietung eine Bescheinigung an das Meldeamt zu übermitteln ist. Die Bescheinigung erfolgt zunächst formlos und sollte folgende Daten enthalten: 

  • Vollständiger Name und Anschrift des Vermieters
  • Meldung, ob es sich um einen Ein- oder Auszug handelt
  • Vollständige Anschrift des Mietobjekts
  • Vollständige Namen der Mieter


Die Meldung kann sowohl schriftlich als auch elektronisch erfolgen, jedoch mit einer Frist von zwei Wochen. Wird die Frist versäumt, können Bußgelder bis zu 1.000 Euro drohen. Bescheinigt ein Vermieter aus Gefälligkeit den Bezug einer Wohnung, ohne dass tatsächlich ein Einzug stattfindet, droht ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro.

 

Bundesmeldegesetz soll mehr Sicherheit bieten

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz sollen zum einen natürlich Scheinanmeldungen verhindert werden. Zum anderen werden durch die eingeschränkten Auskunftsmöglichkeiten des Meldeamts die Daten gemeldeter Bürger besser geschützt. So ist künftig auch bei einer gewerblichen Auskunft von Daten der genaue Grund für die Anforderung anzugeben, der im Anschluss auch exakt eingehalten werden muss.

 

Entlastung bei Mietrückständen

Nun werden sich einige Vermieter sicherlich fragen, um was sie sich denn noch alles kümmern sollen. Ja, die Pflichten für Vermieter sind recht üppig, aber in einem Punkt können wir Sie tatkräftig unterstützen, nämlich dabei, Mietrückstände effektiv einzufordern. Mit unserem Inkasso für Vermieter haben Sie ein finanzielles Problem weniger mit Ihren Mietobjekten und können sich so auf andere Pflichten konzentrieren, wie solche, die das neue Bundesmeldegesetz mit sich bringt. Meldung Culpa Inkasso 20.08.2015

Die Ökodesign-Richtlinie (ErP)

Vom 26. September 2015 an dürfen in der EU nur noch folgende Geräte in den Verkehr gebracht werden, wenn die gesetzlichen Anforderungen an Effizienz, Schallleistungspegel und Wärmeschutz (bei Speichern) eingehalten werden:

-Fossil betriebene Heizkessel und Heizgeräte

-Wärmepumpen und Durchlauferhitzer bis 400 Kilowatt Leistung

-Blockheizkraftwerke bis 50 Kilowatt elektrische Leistung

-Warmwasser- und Pufferspeicher mit einem Volumen bis 2.000 Liter

Begleitend hierzu müssen Wärmeerzeuger bis 70 Kilowatt Leistung und Speicher bis 500 Liter Volumen mit einem Energielabel gekennzeichnet werden. Diese Labels folgen dem in Haushaltsgeräten bekannten A bis G- Prinzip, mit einer optischen Kennzeichnung durch unterschiedliche Farben. Sie bewerten sowohl Einzelprodukte, als auch Systemkombinationen.